Schnitzelhaus Alte Muenz in Heidelberg

mjamDa ich mittlerweile in Frankfurt und Umgebung die meisten guten Läden für Schnitzel schon kenne war es endlich mal an der Zeit für etwas neues.
Auf das Schnitzelhaus Alte Münz in Heidelberg bin ich eigentlich nur durch Zufall gestoßen. Einen Tag vor der Abreise nach Heidelberg hab ich mich bei Qype mal auf die Suche nach einem Restaurant gemacht an dem wir dann Abends einkehren könnten.
Das Schnitzelhaus ist mir dabei direkt aufgefallen und ich wusste sofort, dass unser Weg nicht daran vorbeiführen wird.

“Am besten fahrt ihr mit dem Bus in die Heidelberger Innenstadt, parken ist dort fast unmöglich” – diesen Satz von unserer Hotel Dame hätten wir uns zu Herzen nehmen sollen. Nachdem wir dreimal um das Schnitzelhaus gefahren sind haben wir dann glücklicherweise ein Parkhaus entdeckt.

Das “Block House” im Westend

“Best Steaks since 1968″, so lautet der Slogan des Block House im Frankfurter Westend. Aufgefallen ist mir der Laden auch schonmal im vorbeilaufen. Aber die stolzen Preise haben mich schon ein wenig abgeschreckt. Gutes Rind hat halt leider seinen Preis. Aber gut, zum Glück haben wir ja nette Nachbarn im Haus. Vor 2 Wochen hatte unsere Nachbarin von Oben bei uns geklingelt und mir einen Umschlag in die Hand gedrückt. Ich dachte zuerst, dass ihn jemand bei ihr abgegeben hat, aber der Umschlag war von ihr. Darin befanden sich zwei 15€-Gutscheine für das Block House für meinen Bruder und mich. Eine sehr nette Geste.
Der EingangHeute war es dann endlich soweit, wir haben endlich mal Zeit gefunden, um uns auf den Weg in das Steakhaus zu machen. Da sich das Block House direkt an der U-Bahn Station Westend befindet, ist es mit den öffentlichen Verkehrsmitteln sehr gut zu erreichen. Da wir schon einen ziemlich großen Hunger hatten, sind wir mit großen Schritten in den Laden hineinspaziert und haben uns einen schönen Tisch ausgesucht. Wir hatten ziemlich viel Glück, denn nach uns kamen so viele Leute, dass einige sogar auf einen Tisch warten mussten. Ziemlich schnell kam auch schon unsere Bedienung namens Juliana. Sie reichte uns die Karte und nahm unsere Getränkebestellung auf. Die Getränke kamen an und wir bestellten beide ein American Tenderloin (250g bestes Rinderfilet) Medium für je 26,90€. Wit teilten Juliana noch mit, welche Soße wir für unseren Salat möchten und schauten uns ein wenig in dem Restaurant um. Die Hauptzielgruppe in dem Laden ist eher etwas gehoben – Anzugträger, die dauertelefonierend am Tisch sitzen, dicke, arrogante Banker mit ihren jungen hübschen Frauen, aber auch Familien mit herumflitzenden Kindern waren anwesend. Der Geräuschpegel war sehr hoch. Das Ambiente war Steakhaus-typisch: großer Raum, Salatbar und eine offene Küche. Die Tische waren leider etwas klebrig. Im Großen und Ganzen macht der Laden aber einen ordentlichen Eindruck.

Nach circa 5 Minuten brachte uns Juliana eine kleine Portion Bruschetta. Etwas skeptisch schauten wir uns die kleinen, mit Tomaten behäuften Brotscheiben an. Eigentlich ist sowas ja gar nicht unser Fall, aber wir probierten tapfer und erlebten echt ein kleines Geschmackswunder. Wir hätten niemals gedacht, dass eine Scheibe Brot mit Tomate so lecker sein kann. Am liebsten hätten wir noch eine Portion bestellt. Dann kamen aber auch schon unsere Steaks.

Die SteaksUnsere Augen wurden sehr groß, als uns die Teller vorgesetzt wurden. Das kleine, aber mächtig dicke Steak machte schon einen sehr imposanten Eindruck. Dazu gab es eine große Ofenkartoffel mit Sour Creme und krosses Knoblauch-Baguette. Ich machte mich gleich an das Steak, schnitt es einmal in der Mitte durch und bestaunte das rosa-farbene Fleisch, welches vielleicht einen Tick zu roh war. Also wirklich Medium war es nicht, was mich aber auch nicht wirklich störte. Der Geschmack war einfach genial. Selten oder vielleicht auch noch nie habe ich so ein gutes Steak gegessen. In der Kombination mit dem Knoblauchbrot, der Ofenkartoffel und der Sour Creme war es einfach ein Traum.
Ein Sättigungsgefühl kam leider nicht auf, aber das machte nichts. Man muss sich ja nicht immer vollstopfen bis einem übel wird. Mein Bruder und ich waren einfach zufrieden nach dem Essen. Juliana bot uns noch einen Kaffee und Nachtisch an, aber wir lehnten dankend ab. Dass Juliana meinen Teller schon abräumte während mein Bruder noch am essen war, symolisierte ganz gut, dass der Laden doch nicht ganz so vornehm ist wie er es wohl gerne wäre. Auch dass die Rechnung in einer kleinen Pappmappe serviert wurde konnte an dem Gesamteindruck nichts mehr ändern.

Die RechnungIm Großen und Ganzen waren wir aber sehr zufrieden. Das Essen ist einfach Top. Vom Service darf man nicht allzu viel erwarten, da die Kellnerinnen immer sehr gestresst wirken. In der Gegend und bei den Preisen kann man da schon etwas mehr erwarten. Aber für all die Leute, die in Frankfurt ein sehr gutes Steak essen wollen und nicht so aufs Geld schauen müssen, ist das Block House eine sehr gute Wahl.

Tillman’s Toasty

Also ich bin ja ein absoluter Fleisch-Fan und liebe auch Schnitzel über alles. Wie oft hab ich mir schon ein Schnitzel für zwischendurch gewünscht. Irgendwann hab ich dann mal die Werbung von Tillman’s Toasty gesehen. Die Werbung ist total bescheuert, aber diese dünnen Schnitzelschreiben haben mich schon gereizt. Da diese Werbung im Moment während der Fußball WM in jeder Pause kommt, hab ich mich endlich mal dazu aufgerafft, diese Fleischscheiben zu kaufen.
Also ab in den Rewe und 2 Sorten in den Einkaufwagen gepackt. Ich habe mich für Hähnchenfleisch und Schinkenfleisch entschieden. Voller Vorfreude wurden die Dinger Zuhause sofort in den Toaster geschoben. Auf der Verpackung war eine intervall länge auf der höchsten Stufe angegeben. Nach 5 Minuten Wartezeit kamen die “mickrigen Scheibchen” aus dem Toaster heraus. Nach einem kräftigen Biss, musste ich feststellen, dass das Fleisch noch ziemlich kalt war. Also grad nochmal für 5 Minuten in den Toaster. Das Fleisch war jetzt warm, auch wenn sich die Temperatur vielleicht gerade mal eine Minute hält. Danach sind die Fleischscheiben wieder kalt. Ich war ziemlich enttäuscht, das Fleisch war trocken und hatte kaum Geschmack. Ich musste echt kämpfen um das kleine Scheibchen herunter zu bekommen. Mit ein wenig Jägersoße wäre mir das bestimmt besser gelungen. Weder die Schinkenfleisch Variante noch die mit Hähnchenfleisch konnte mich überzeugen.
Ein einmaliger Einkauf, ich werde doch lieber richtig Schnitel essen gehen, wenn ich lust auf leckeres Fleisch habe. Also an dem Spruch: “don’t call it Schnitzel” ist schon was wahres dran.

Toasty

WordPress, die Zweite.

So, nun hab ich es nach langen hin und her endlich wieder geschafft. Mein neuer WordPress Blog ist online. Meinen alten habe ich leider durch unvermögen und dummheit zerstört. Da der alte Blog so aktuell war wie die Playlist von Main FM, ist das aber nicht weiter schlimm. Das soll sich von jetzt an ändern, so dass es jetzt mindestens einmal die Woche ein Update geben wird. So, und nun mach ich mich erstmal weiter an das Design, da besteht noch eine Menge Handlungsbedarf.